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F 2009 Bericht und Fotos  

 


 

AWA Frühjahrstagung 2009:

Herkunft und Zukunft der adventistischen Bildungsidee - Den ganzen Menschen im Blick

(01.-03.05.2009, Schulzentrum Marienhöhe, Darmstadt)

 

 

Die 20er Jahre des letzten Jahrhunderts in den deutschen Adventgemeinden waren Jahre des Jugend-Aufbruchs. Zu der schon bestehenden Schule in Friedensau (seit 1899) kamen Marienhöhe (Beginn 1921 in Kirchheim/Teck, ab 1924 in Darmstadt) und Neandertal (1922-52) hinzu. Neben den Theologischen Seminaren bildeten sich vor allem die Abteilungen für berufliche Erziehung und „Höherer Bildung“ heraus, dazu das Krankenhaus Waldfriede in Berlin (1920) mit eigener Schwesternschaft und Ausbildung. Auf Konferenzen, Tagungen und in Publikationen wurde begeistert und stolz berichtet.

Wie sieht es neun Jahrzehnte später aus? Das weltweite Engagement für Erziehung und Bildung ist beeindruckend: Derzeit unterrichten fast 75.000 Lehrkräfte (das sind ca. 38%!! aller Mitarbeiter der Freikirche) an 7.400 adventistischen Bildungseinrichtungen - von der Grundschule bis zur Universität - in 145 Ländern. 

Adventisten beziehen die Bildungsidee aus ihrem Verständnis des biblischen Menschenbildes der Freiheit, der Verantwortung und der Gemeinschaft. Der ganze Mensch soll es sein, mit seinem Verstand, seiner Körperlichkeit und seiner Psyche. Daher sollen alle Fähigkeiten gefördert werden.

Auf der schon historischen Marienhöhe, die viele AWA-Mitglieder selbst als Lernende und Lehrende erfahren haben, wurden neben dem Aufspüren von Wurzeln im Neuen Testament (Dr. Christian Noack) und in der Geschichte (Dr. Thomas Bürger) Konzepte und Herausforderungen der Gegenwart (Gunter Stange, Schulzentrum Marienhöhe, Dr. Roland Fischer, Institut für christliche Dienste, Michael Mainka, Bibelgespräch im Gottesdienst, Dr. Friedrich Ewert, Themenzentrierte Interaktion) vorgestellt und diskutiert.

Vor allem aber sollte der Blick auf „Die Zukunft der Bildungsidee im Adventismus“ gewagt werden. Die europa- und welterfahrene Referentin Dr. Lisa Beardsley von der Erziehungsabteilung der Generalkonferenz der Siebenten-Tags-Adventisten zeigte deutlich, dass die beeindruckende Größe des Erziehungswerkes an Grenzen stößt. Der weltweite Wandel von innerkirchlichen Institutionen zu einem Dienst an der Gesellschaft benötigt nicht nur kontinuierliche Qualifizierung. Auch das adventistische Erziehungsideal verlangt in einer globalen Vielfalt der Kulturen danach, immer wieder hinterfragt zu werden, damit es im 21. Jahrhundert Antwort geben kann.

So öffnete diese spannende Tagung die Tür zu einem Thema, das in einer Zeit, in der andere Kirchen die christliche Bildung neu entdecken, lebenslanges Lernen propagiert wird und die Politik oft ratlos experimentiert, seine Brisanz auch weiterhin behalten wird.

(Bericht und Fotos Walter Bromba).


 

 

 

 

       

Dr. Lisa Beardsley,Silver Spring, MD/USA

Associate Directory Department of Education,

 General Conference of Seventh-day Adventists

mit Übersetzer Frieder Schmid, Erzhausen

 

 

Dr. Thomas Bürger, Darmstadt,

Studienrat im Hochschuldienst im Institut für Schulpädagogik und Didaktik der Sozialwissenschaften

an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

 

Dr. Roland E. Fischer, Kassel, Pastor

Direktor des Bildungsverbandes "Institut für christliche Dienste" der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten (An-Institut der Theologischen Hochschule Friedensau)

 

 

 

 

 

   

Dr. Friedrich Ewert, Pfungstadt bei Darmstadt

Studiendirektor i.R., Dissertation 2007:

"Themenzentrierte Interaktion und pädagogische

Professionalität, Erfahrungen und Reflexionen".

 

 Am gleichen Pult als junger Lehrer

im Schuljahr 1965/66 des damaligen

Aufbau-Gymnasiums Marienhöhe

 

                                          



 

 

   

Frankfurter Singkreis unter Leitung von Gisela Bromba (2. v.l.)  

Rolf Gelhaar

 

 

 

 

 


 

 

 

Marienhöher Rückblick

 

(Fotos Archiv Bromba)

 

 

 

 

   

Begonnen 1921 in Kirchheim/Teck

 

Eröffnung 1921 in Kirchheim/Teck

 

 

 

 

 

Fortgesetzt 1922-1924 in Bad Aibling

 

 

 

 

 

   

Auch bei Mettmann gab es eine Schule von 1921-1952

 

1952 wurde das Seminar Neandertal mit der Marienhöhe vereint

 

 

 

 

 

 

Architektenzeichnung der Elizabeth-Duncan-Schule 1911

Seit 1924 als Seminar Marienhöhe (heute Schulzentrum Marienhöhe) Bildungsstätte der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten

 

 

 

 

 

20er-30er Jahre

 

 

 

 

       

Anfang der 30er Jahre

 

Aula 1925

 

Altes Schülerheim 1933 (weicht 2011 einem neuen Schulbau)

 

  

 

 

       

1952

 

Flyer 50er Jahre

 

1963

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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