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Zum Sabbatanfang

 


 

 

Gedanken zum Sabbatanfang

 

von Walter Bromba

 

Wer aus einer Familie mit über Generationen gelebter adventistischer Tradition kommt, weiß etwas von dem Zauber des Sabbatanfangs, des Freitagabends. Die Arbeitswoche ist vorbei, jetzt ist man mindestens einen Tag befreit von den Lasten und Sorgen des Alltags. Ja, man ist geradezu verpflichtet, sich nicht mit Alltagsdingen zu beschäftigen. So war das Abendessen etwas Besonders, die Familie war vollzählig, und nach der „Sabbatanfangsandacht“ hockte man noch zusammen. Es gab Kekse oder ähnliche Leckereien, es wurde diskutiert (und wie!), man lachte zusammen oder las. Es hatte immer etwas von einem fröhlichen „Heiligabend“.

Auf der Marienhöhe (dem damaligen Theologischen Seminar) der späten 60er und 70er Jahre war der Freitagabend geprägt von der überfüllten Aula mit der sogenannten „Jugendstunde“ - und  im Anschluss im „Neuen Schülerheim“, dem Studentenheim der Theologen, von Diskussionen auf den Zimmern - bis spät in die Nacht, manchmal bis in den frühen Morgen. „Über Gott und die Welt“, wie es so schön heißt, ließ man seinen Gedanken freien Lauf.

In diesen Traditionen soll ein wenig diese Seite stehen. Wenn nicht am Freitagabend, wann dann?

 

 

 (Die Texte von 2010-2012)

 

(Die Texte von 2013-2017)


 

28.09.2018 


Die neueste Altstadt der Welt


Nach der Vernichtung der Frankfurter Innenstadt durch die Luftangriffe des 2. Weltkriegs war von den 2.000 Fachwerkbauten der historischen Altstadt nur noch ein Haus übrig geblieben. 

Bis auf einzelne historische Bauten, wie Römer, Goethehaus., einige Kirchen etc, wurde die Innenstadt vor allem im Stil der 50er neu errichtet.Vielen Frankfurtern fehlte die „Seele“ der Stadt. Wer Alt-Frankfurt erahnen wollte, musste nach Sachsenhausen, Höchst und andere kleinstädtisch oder dörflich geprägte Stadtteile.

Der traditionelle Bereich zwischen Römer und Dom blieb lange unbebaut, wurde als Parkplatz genutzt. Dann folgte 1972 das die Umgebung dominierende Technische Rathaus im Béton Brut-Stil. 1983/86 entstand daneben die Schirn-Kunsthalle.

Zuvor wurden 1981-84 die Fachwerkhäuser auf der Ostseite des Römerbergs nach altem Vorbild rekonstruiert. Große Diskussionen: „Kitsch“, „Heimat-Tümelei“, „Hexenhäuschen“, „Disneyland“, Frankfurt sei doch die Stadt der Moderne …

Doch das verstummte bald, das Ensemble wurde angenommen, gab es doch dem Römer und dem Dom etwas von seinem mittelalterlichen Kontext zurück.

Als nach 30 Jahren das Technische Rathaus abgerissen werden sollte, führte die Diskussion zu dem Plan, auf dem Areal mit 15 originalgetreuen Rekonstruktionen und 20 sich einpassenden Bauten, die Altstadt wiedererstehen zu lassen, den alten Krönungsweg zu verdeutlichen.. Erneut große Diskussionen.

Doch die Bevölkerung nahm in den letzten Wochen ihre neue Altstadt begeistert auf, fremdelte nicht einen Augenblick: Die Plätze und Gassen mit ihrem menschlichen Maß, der öffentliche Raum lebbar, die historische Entwicklung deutlich machend … Auch wenn dies nur einen kleinen Bereich der historischen Altstadt abbildet, ist für viele Frankfurter mit der „Neuen Altstadt“ die „Seele“ der Stadt spätestens mit der Eröffnung heute zurückgekehrt.

 

 


 

16.03.2018


Heute zur AWA-Frühjahrstagung

16.-18.03.2018

Migration und Adventgemeinden in Deutschland

 

 


 

05.01.2018

 

 

 

 

 

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