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San Antonia - die adventistische Weltkirche bereitet sich auf ihrer 60. Vollversammlung der Generalkonferenz auf die nächsten fünf Jahre vor.


Auf dieser Seite werden die wichtigsten Tagesordnungspunkte und ihre Vorbereitungen aufgelistet, beschrieben und kommentiert ... sowie einige Probleme der über 150jährigen Kirche aufgezeigt, die von einer kleinen Gruppe den Weg in fast alle Weltgegenden gefunden hat.

 


 


 

Links:

 

http://spectrummagazine.org

 

http://www.apd.info

 

http://www.advent-verlag.de


Offizielle Seite der 60. Generalkonferenz der Siebenten-Tags-Adventisten (engl.)

 

http://atoday.org

 


 

(Hinweis: die jüngsten Berichte sind oben)


 

... und danach ...

 

Prof. Dr. Th. Domanyi, MEMORANDUM zum Artikel 6 "Die Schöpfung",
anlässlich der auf 60. Weltsynode 2015 revidierten Glaubensgrundsätze der Freikirche der STA.





"Die Priesterschaft EINIGER Gläubiger"  (die deutsche Übersetzung des Artikels "Priesthood of SOME Believers: An Adventist Woman Pastor Speaks Out" in Spectrum vom 17.09.2015).

 

 


 

 

Es ist so weit!

 

von Dr. Lothar E. Träder, Darmstadt

 

Jede schnell wachsende Organisation sieht sich vor die Frage gestellt: Welche Struktur entspricht am besten unserer Aufgabe? Das gilt auch für Kirchen.  Die Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten schwankt seit einigen Jahrzehnten zwischen zwei Varianten: Zentralismus oder Föderalismus. Als ...


(Vollständiger Text)

 

Dieser Artikel findet sich auch seit dem 27.07.2015 auf der Website des Adventist-Forum, der Schwesterorganisation des AWA, mit der Zeitschrift Spectrum. Innerhalb weniger Stunden gab es schon eine rege Diskussion! Siehe:  "The Time Has Come for Restructuring the Adventist Church".

 

 

 


 


 

Brief von Raafat Kamal, dem Vorsteher der Trans-European Division des Siebenten-Tags-Adventisten, an die Mitarbeiterinnen im Pastorendienst

(12.07.2015, aus Spectrum Magazine)

 

Dear Colleagues, Women in Ministry,
There comes a time in the affairs of our people, when we are called to defend the integrity of our faith, its purpose and its calling.
  There are times when we are invited to dance with the opportunities that emerge from disappointment.
  There are times when our collegial unity is tested through irreconcilable inequalities, which we are called to transcend in love and concern.
  There are times when we need the abiding assurance of our liberty and freedom, and the embracing warmth of Christ Jesus.
  There are times when the expression of appreciation, confidence and commitment must not be left unspoken.
  At this time, as leaders of the Trans-European Division, we unite in affirming our appreciation for your calling. We had every expectation that the affirmation conferred on pastoral workers in the Seventh-day Adventist Church would be designed to express parity of ministerial scope in our region of the world. It is with shared sadness that the gap between textual and narrative approaches to biblical interpretation was not bridged among us. This, coupled with cultural variances in approach, means that the world Church is not able to recognise leadership where trans-national follower-ship cannot be relied upon.
  In this regard, we apologise for our part in creating expectations that have not been met and, to borrow the Gallic sentiment of Pastor Bruno Vertallier, 'we want you to know that we love you'. We want you to know that within our lands, our esteem for your service and its authority is not diminished. We want you to know that we regard Women in Ministry as essential to the furtherance of the Gospel.

Beyond these expressions of care we are determined to act as follows:
i)    A retreat will be convened in the coming months for the purpose of reflection, solidarity and healing.
ii)   We will continue to encourage and engage women, who feel so inspired, to prepare for Gospel service.
iii)  We will confirm our confidence in the ministry and giftedness of women in every office of the local church, in the Conference, and in pastoral leadership. This will be done by word of mouth, through written word and expressed in our actions.
iv)   You can expect us to be protective in the face of those who would undermine your giftedness.
v)   We will persist in bringing application and meaning to the biblical assertion that 'we are all one in Christ'.
vi)   We will encourage and train you toward excellence, to offer the world field unequivocal witness of your worthiness.

For the sake of the Gospel, in this pain-racked world, we commit ourselves to be united with our sisters and brothers while being beacons for freedom, liberty, equity and hope.
  Thank you for your friendship, professionalism, commitment and loyalty to 'the One' who has promised to pour out His Spirit on His daughters and sons in these last times.
 
With all sincerity,

Raafat Kamal

 

 


 

Die Adventisten in den Niederlanden halten an ihrer Entscheidung bezüglich der Pastorinnen-Ordination fest


("Adventisten heute"-Aktuell, 10.7.2015) Die Ablehnung der Frauenordination durch die Delegierten der 60. Generalkonferenz-Vollversammlung (Weltsynode) der Siebenten-Tags-Adventisten in San Antonio (Texas, USA) hat vor allem bei Delegierten aus Nordamerika, Europa und Australien Enttäuschung hervorgerufen. Am 8. Juli stimmten 58,44 Prozent der 2363 Delegierten dagegen, die Entscheidung über die Ordination von Frauen zum Pastorendienst den weltweit 13 Divisionen (überregionalen Kirchenleitungen) zu überlassen.
  Laut einer Pressemitteilung des Adventistischen Pressedienstes (APD) vom 10. Juli bemühen sich die meisten Leiter der Freikirche in Europa und Nordamerika, die Enttäuschung zu verarbeiten, die Pastorinnen zu trösten, mit dem Ergebnis zu leben, im Dialog mit der Weltkirche zu bleiben und mit ihr zusammenzuarbeiten. Eine Ausnahme bildet in dieser Frage die Leitung der Kirche in den Niederlanden.


Die niederländischen Adventisten halten an ihrer Überzeugung fest
Die Leitung der Kirche in den Niederlanden veröffentlichte am 10. Juli folgende Erklärung im Internet:
Die Delegierten der Adventgemeinden in den Niederlanden stimmten in ihrer Vollversammlung im Herbst 2012 dafür, Frauen in der selben Art und Weise zu ordinieren wie ihre männlichen Kollegen. Dieser Beschluss trat im Juni 2013 in Kraft und bleibt auch in Kraft. Die Entscheidung der Vollversammlung der Generalkonferenz in San Antonio ändert nichts daran. Pastorinnen werden in der Niederländischen Union weiterhin ordiniert werden. Wir danken Gott, dass er Männer und Frauen beruft, ihm zu dienen. Mit Begeisterung wollen wir diese Berufung durch die Handauflegung bestätigen.

 

(O-Text: Op 9 juli besloten de afgevaardigden van de Adventkerken wereldwijd om het huidig beleid met betrekking tot het inzegenen van vrouwen te handhaven. Het Landelijk Kantoor doet hierbij de volgende verklaring ter verduidelijking:
‘De afgevaardigden van de Nederlandse gemeenten hebben in het najaar van 2012 besloten dat in ons land vrouwelijke predikanten worden ingezegend, op gelijkwaardige wijze als hun mannelijke collega’s. Dit besluit is in juni 2013 van kracht geworden en blijft bestaan. Daar doet het besluit van het wereldcongres (General Conference Session) in San Antonio niets aan af.
In Nederland zullen vrouwelijke predikanten ook in de toekomst ingezegend worden. We danken God dat hij mannen en vrouwen roept tot zijn dienst. We willen dat als gemeente van harte bevestigen door handoplegging.’
)


Zustimmung und Tadel
Die ersten Kommentare in einem Internetforum sind mehrheitlich positiv. So kommentiert der bekannte Theologe, Autor und ehemalige Kirchenleiter Reinder Bruinsma: "Ich unterstütze voll und ganz die schnelle Reaktion der Kirche in den Niederlanden. Sie lässt mich stolz und dankbar sein, Gemeindeglied in den Niederlanden zu sein. Ich hoffe und vertraue darauf, dass es uns weiterhin gelingt, kreative Wege zur Verkündigung der ewigen Botschaft in einem der höchst säkularisierten Länder der Welt zu finden."
  Andere wiederum werfen der Kirchenleitung in den Niederlanden Mangel an Reue und werfen ihr vor, die Rebellion gegen die Weltkirche zu schüren. Das werde schwere Folgen nach sich ziehen - früher oder später.


 

Weitere adventistische Kirchenleiter zur Frage der Frauenordination

San Antonio, Texas/USA, 10.07.2015/APD   Die Ablehnung der Frauenordination durch die Delegierten der 60. Adventistischen Weltsynode (Generalkonferenz-Vollversammlung) in San Antonio, Texas/USA hat vor allem bei Delegierten aus Nordamerika, Europa und Australien Enttäuschung hervorgerufen. Die Weltsynode hatte am 8. Juli bestimmt, dass es den weltweit dreizehn überregionalen Kirchenleitungen (Divisionen) auch weiterhin nicht gestattet sein soll, in ihrem Gebiet Frauen, die im Pastorendienst tätig sind, zu ordinieren.

Deutschland
Pastor Johannes Naether, Leiter der Adventisten im Norden und Osten Deutschlands, zugleich Präsident der Freikirche in Deutschland, erläuterte kurz nach der Abstimmung, dass die Entscheidung der Delegierten die unterschiedlichen Auffassungen der Weltkirche in dieser Frage abbilde. Es sei wichtig, trotz unterschiedlicher Positionen weiter „in einem Dialog zu bleiben und das Thema der Vielfalt in Einheit weiter zu bearbeiten.“ Es gebe auch andere Fragen, welche die Weltkirche nicht einheitlich lösen werden könne. „Heute wäre die Gelegenheit gewesen, einen mutigen Schritt nach vorne zu gehen und einer regionalen Lösung in der Frage der Ordination der Frau zuzustimmen“, so Naether. „Dennoch wird uns Gott weiter begleiten.“
  Pastor Rainer Wanitschek, Kirchenleiter der Adventisten im Süden Deutschlands wäre eine weltweite Einigung am liebsten gewesen, sodass „unsere Schwestern zum Pastorendienst ordiniert werden könnten“. Die Verantwortung für eine Anstellung von Männern oder Frauen als Pastoren werde innerhalb der regionalen Kirchenleitungen sehr sorgfältig wahrgenommen – auch in Bezug auf eine Ordination oder Segnung. „Es geht um den Auftrag Jesu, Menschen beider Geschlechter in die Nachfolge Jesu zu rufen, auszubilden“ und Pastoren und Pastorinnen mit Vollmacht auszusenden, sagte Wanitschek.

Deutschsprachige Schweiz
Günther Maurer, Präsident der Adventisten in der deutschsprachigen Schweiz, favorisierte den Vorschlag, die Frage der Frauenordination den überregionalen Kirchenleitungen (Divisionen) zu überlassen. Nach seinem Verständnis sei die Bibel zur Frage der Einsegnung von Frauen neutral. Er hätte bei einer Einführung der Frauenordination für Pastorinnen keine Uneinigkeit in der Kirche befürchtet, da schon seit Jahren Gemeindeleiterinnen (Älteste) auf lokaler Ebene eingesegnet würden. Die Entscheidung, ob eine Ordination von Pastorinnen zur Erfüllung des biblischen Missionsauftrages innerhalb ihres Verantwortungsbereiches hilfreich sei oder nicht, werde von regionalen oder nationalen Kirchenleitungen getroffen, welche dies gut abschätzen könnten. Hinzu komme, dass Adventisten nicht die Priesterschaft von Männern vertreten würden, sondern das „allgemeine Priestertum“, das auch Frauen einschliesse. „Für mich ist die Frage der Einsegnung keine vorrangige – vielmehr ob jemand entsprechende Gaben hat. Wenn ja, dann spielt das Geschlecht keine Rolle.“ Die Ordination gebe dann dazu die offizielle Bestätigung und Bevollmächtigung, so Maurer.

Österreich
Pastor Christian Grassl, Leiter der Adventisten in Österreich, hielt fest, dass die Kirche in Österreich die Frage der Frauenordination bisher nicht gross diskutiert habe. Grundsätzlich hielten sich die Adventisten in Österreich an die Vorgaben des Weltfelds. Von daher werde sich mit der getroffenen Entscheidung in Österreich nicht viel ändern.

Adventistische Kirchenleitung in West- und Südeuropa
„Ich fühle mit denen mit, die wegen des Ergebnisses gestern leiden”, sagte der neugewählte Präsident der Kirchenleitung in West- und Südeuropa (Intereuropäische Division, EUD), Mario Brito, am Tag nach der Abstimmung. „Übereinstimmung zu erzielen ist in einer weltweiten Kirche schwierig. Lasst uns dafür beten, dass Gott uns allen hilft, uns wie sein Volk zu verhalten. Lasst uns unseren Schwestern versichern, dass sie unserem Herzen nahe stehen, und, wie der frühere Präsident, Bruno Vertailler, gesagt hat: ‚Wir lieben euch!‘“

Adventistische Kirchenleitung für Nord- und Südosteuropa
Die Entscheidung sei für die Kirchenleitung in Nord- und Südosteuropa (Transeuropäische Division, TED) eine Enttäuschung gewesen. Viele adventistische Jugendliche könnten nicht verstehen, weshalb die Frauenordination überhaupt diskutiert werde. Der Entschluss der Weltsynode sei eine „globale Entscheidung, welche einen lokalen Kontext betreffe“, sagte Pastor Raafat Kamal, Präsident der TED. Die Auswirkungen müssten nun auf lokaler Ebene angegangen werden. In seiner Kirchenregion arbeiteten mehr als 60 Pastorinnen und weitere 30 im administrativen Bereich der Kirche. Diese hätten die Diskussionen an der Weltsynode aufmerksam verfolgt. Es gehe nun darum, einen Weg in die Zukunft zu finden, mit dem sowohl die Pastorinnen, deren Kirchenleitungen als auch Kirchgemeinden unterstützt werden könnten, so Kamal.

Nordamerikanische Kirchenleitung
In Nordamerika arbeiten 107 Pastorinnen, von denen mehr als 35 bereits ordiniert worden sind. Das Ergebnis der Abstimmung der Weltsynode zur Frauenordination habe die Nordamerikanische Kirchenleitung (NAD) betrübt, heißt es in einer NAD-Medienmitteilung. Sie respektiere diese Entscheidung aber und wolle mit der Weltkirche weiterhin zusammenarbeiten.
„Wir bitten unsere Mitglieder, ihre Energie auf das zu fokussieren, mit dem wir übereinstimmen – dem Auftrag unserer Kirche“, sagte NAD-Präsident, Pastor Daniel Jackson. „Gott hat uns alle berufen, ihm zu dienen, ob die Kirche uns dafür anerkennt oder nicht. Die Nordamerikanische Kirchenleitung erkennt an, dass jede Person, unabhängig von ihrer Rasse, ihrem Alter oder ihrem Geschlecht eine zentrale Rolle bei der Verbreitung des Evangeliums spielt.“

 


 

Personalia der EUD - Intereuropäische Division der Siebenten-Tags-Adventisten


 

 

 

 

 

 

 

Das neue EUD-Team
Wie EU
D-News (10.07.2015) aus San Antonio berichten, wurde mit der Wahl der Abteilungsleitern/innen für die folgende Wahlperiode der EUD das neue Team für Bern vervollständigt:


ADRA:     Jörg Fehr (until the end of the year, for retirement reasons)
Associate Treasurer:     Reto Mayer
Associate Treasurer:     Marcus Czettl
Children’s Ministries and Children’s Sabbath School:     Elsa Cozzi
Communication:     Corrado Cozzi
Education and Chaplaincy:     (to be voted at the Year-end Executive Committee)
Health Ministries:     Valerie Dufour
Ministerial and Family:     (to be voted at the Year-end Executive Committee)
Public Affair Religious Liberty:     Liviu Olteanu
Publishing:     (to be voted at the Year-end Executive Committee)
Sabbath School and Personal Ministries:     Paolo Benini
(Service) Global Mission:     Paolo Benini
Shepherdess:     (to be voted at the Year-end Executive Committee)
(Service) Spiritual Prophecy:      (to be voted at the Year-end Executive Committee)
Stewardship:     (to be voted at the Year-end Executive Committee)
Trust Service and Giving:     Norbert Zens
Woman’s Ministries:     Denise Horchtrasser
Youth Ministries:     Stephan Sigg

 

Neuer Vorstand der Adventisten in West- und Südeuropa

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der neue Vorstand der EUD (v. l. n. r.): Barna Magyarosi, Mário Brito, Norbert Zens.
 

(Foto: Karl-Heinz Walter/NDV)

San Antonio, Texas/USA, 09.07.2015/APD   Die Delegierten der 60. Weltsynode (Generalkonferenz-Vollversammlung) der Siebenten-Tags-Adventisten in San Antonio, Texas/USA haben am 9. Juli einen neuen Generalsekretär gewählt und den amtierenden Finanzvorstand der Adventisten in West- und Südeuropa (Inter-Europäische Division, EUD) im Amt bestätigt.
  Der neue Präsident, Pastor Mario Brito (60), folgt auf Pastor Bruno Vertallier, der in den Ruhestand gegangen ist.
  Der in Rumänien geborene Pastor Barna Magyarosi (41) ist neuer Generalsekretär. Magyarosi studierte am adventistischen Theologischen Seminar in Bukarest/Rumänien, an der Universität „Babes-Bolyai“ in Cluj-Napoca/Rumänien, der Andrews Universität, Berrien Springs,/USA und an der Universität von Bukarest. Er hat einen M.A. in Religion und einen Doktorgrad in Theologie.
 Magyarosi arbeitete ab 1996 als Pastor in der regionalen Kirchenleitung Süd-Transsilvanien, Rumänien. 2001 übernahm er auch administrative Aufgaben in der regionalen Kirchenleitung. Ab 2003 unterrichtete er am adventistischen theologischen Institut in Cernika/Rumänien, dessen Leitung ihm 2005 übertragen wurde. Auf der Weltsynode (Generalkonferenz-Vollversammlung) in Atlanta, Georgia/USA, 2010, wurde er zum Leiter der Abteilungen „Bildung“ und „Ehe & Familie“ in der überregionalen Kirchenleitung (Inter-Europäischen Division) gewählt. Barna Magyarosi ist mit Noémi-Laura verheiratet. Sie haben eine Tochter.
  Der wiedergewählte Finanzvorstand (Schatzmeister) Norbert Zens (49) stammt aus Deutschland und hat an der Universität Passau Wirtschaft studiert. Nach verschiedenen Anstellungen im privaten und öffentlichen Sektor wirkte er neun Jahre als Verwalter des adventistischen Seminars Schloss Bogenhofen/Österreich. Anschließend arbeitete Zens als Buchprüfer der Weltkirchenleitung (GCAS Auditing) der Siebenten-Tags-Adventisten. 2010 wurde er zum Finanzvorstand der Inter-Europäischen Division gewählt. Er ist mit Christine verheiratet.

 

Neuer Kirchenleiter der Adventisten in West- und Südeuropa gewählt
San Antonio, Texas/USA, 07.07.2015/APD   Die Delegierten der 60. Weltsynode (Generalkonferenz-Vollversammlung) der Siebenten-Tags-Adventisten haben in San Antonio, Texas/USA, den portugiesischen Pastor Mario Brito (60), als neuen Kirchenleiter der Adventisten in West- und Südeuropa (Inter-Europäische Division) gewählt. Er tritt die Nachfolge von Pastor Bruno Vertallier (67) an, der für diese Aufgabe 2010 in Atlanta (Georgia, USA) gewählt worden war und nun in den Ruhestand geht.
  „Ich wünsche mir, dass unsere Kirchenregion zusammensteht, um den Auftrag gemeinsam zu erfüllen, den Christus uns anvertraut hat. Möge diese Aufgabe uns einen“, sagte Brito nach seiner Wahl.
  Pastor Brito wurde 1955 in Praya, auf den Kapverden, geboren, wo er bis zu seinem 18. Lebensjahr lebte. 1973 wanderte er nach Lissabon/Portugal aus. Er studierte zwei Jahre adventistische Theologie in Sagunto/Spanien, drei Jahre in Collonges/Frankreich und schloss das Theologiestudium an der Andrews University, Michigan/USA mit einem „Master of Divinity“ ab.
  Brito arbeitete als Pastor und lehrte adventistische Theologie. 1997 wurde er zum Präsidenten der Siebenten-Tags-Adventisten in Portugal gewählt und 2005 zum Abteilungsleiter in der überregionalen Kirchenleitung in Süd- und Westeuropa (Inter-Europäische Division) mit Sitz in Bern/Schweiz. Pastor Brito ist mit Maria José Brito verheiratet. Das Ehepaar hat eine erwachsene Tochter.
  Im Gebiet der Inter-Europäischen Kirchenleitung leben 178.460 erwachsen getaufte Adventisten, die in 2.529 Kirchen jeweils am Samstag, dem biblischen Ruhetag, Gottesdienst feiern. Es umfasst Andorra, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Frankreich, Italien, Liechtenstein, Luxemburg, Österreich, Portugal, Rumänien, die Schweiz, Slowakei, Spanien und Tschechien.


 

Adventistischen Pastorinnen wird weiterhin der Zugang zur Ordination verwehrt

San Antonio, Texas/USA, 09.07.2010/APD   Die Delegierten der 60. Weltsynode (Generalkonferenz-Vollversammlung) der Siebenten-Tags-Adventisten in San Antonio, Texas/USA haben am 8. Juli mehrheitlich entschieden, dass es den weltweit dreizehn überregionalen Kirchenleitungen (Divisionen) auch weiterhin nicht gestattet sein soll, in ihrem Gebiet Frauen, die im Pastorendienst tätig sind, zu ordinieren.
  Mit dem „Nein“ haben die dreizehn überregionalen Kirchenleitungen (Divisionen) keine Möglichkeit zu entscheiden, ob sie die in ihrem Gebiet als Pastorinnen tätigen Frauen ordinieren wollen oder nicht. Es ging bei dieser Abstimmung nicht um die Frage, ob Frauen als adventistische Pastorinnen tätig sein dürfen oder nicht.

Frauen als Pastorinnen sind seit langem in jenen Kirchenregionen tätig, in denen dies aus kulturellen Gründen möglich ist.Frauen können nach ihrem Theologiestudium in der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten zwar als Pastorinnen „gesegnet“ und damit beauftragt werden, Amtshandlungen, wie Taufe, Abendmahl, Trauung und Beerdigung, vorzunehmen; doch ist diese Vollmacht örtlich begrenzt.
  Während die Ordination von Pastoren innerhalb der Freikirche weltweit Gültigkeit hat, dürfen gesegnete Pastorinnen nur in den Gebieten wirken, die zu einer Kirchenleitung gehören, welche die Segnung auch praktiziert. Ordiniert zum weltweiten Dienst werden lediglich männliche Geistliche. Nur sie dürfen in kirchenleitende Ämter, etwa als Präsident einer „Vereinigung“ oder eines „Verbandes“ (regionale beziehungsweise überregionale Kirchenleitung) berufen werden, da hierfür die Ordination notwendig ist.

Die Zulassung von Frauen als ordinierte Pastorinnen ist außerhalb von Nordamerika, Westeuropa, China und Australien/Ozeanien, wo nur etwa 13 Prozent der weltweit 18,5 Millionen Adventisten leben, umstritten.

Entwicklung der Frauenordinationsfrage
Die Weltsynode 2010 in Atlanta/Georgia hatte die Weltkirchenleitung (Generalkonferenz) beauftragt, ein Studium der Ordinationsfrage durchzuführen. Der Exekutivausschuss der Weltkirchenleitung der Siebenten-Tags-Adventisten setzte daher im Herbst 2012 eine 106-köpfige „Studienkommission zur Theologie der Ordination“ (Theology of Ordination Study Committee, TOSC) ein. Sie stand unter der Leitung von Pastor Artur Stele, einem der damals noch neun Allgemeinden Vizepräsidenten der Weltkirchenleitung und Direktor des Bibelforschungsinstituts der Generalkonferenz. In dieser Studienkommission waren Frauen und Männer, Theologen, Wissenschaftler, Kirchenleiter, Pastoren sowie Kirchenmitglieder ohne Amt aus der ganzen Welt vertreten, die sich bis Sommer 2014 mit der Theologie der Ordination befasst haben. Es war beabsichtigt, dass die sich aus diesem grundsätzlichen Studium ergebenden Schlussfolgerungen auch Aufschluss über die bisher noch nicht in der Freikirche mögliche Ordination von Pastorinnen geben sollten.
  Die Ergebnisse der Studienkommission wurden im Oktober 2014 dem Exekutivausschuss der Weltkirchenleitung vorgestellt. Dieser sollte der adventistischen Weltsynode 2015 in San Antonio Empfehlungen zur Abstimmung vorlegen. Dazu ist es aber nicht gekommen, weil sich die Studienkommission nicht auf eine gemeinsame Empfehlung einigen konnte und auch der Exekutivausschuss der Weltkirchenleitung darauf verzichtete. Stattdessen wurden die Ergebnisse der Studienkommission (TOSC) allen Interessierten auf einer Webseite zur Verfügung gestellt: www.adventistarchives.org/ordination

Diskussion und Abstimmungsverfahren
Artur Stele fasste die Arbeit der Studienkommission zur Ordinationsfrage am 08. Juli auf der Weltsynode in San Antonio zusammen: Trotz ausführlichem Studium und intensivem Gebet habe es am Schluss etwa drei gleich große Gruppen gegeben. Eine Gruppe der TOSC sei gegen die Frauenordination, eine andere dafür und eine dritte erachte die Frauenordination in der Kirche als möglich, obwohl sie davon überzeugt sei, dass Gottes „Modell“ das der männlichen Leiterschaft sei.
  Den Delegierten wurde folgende Frage zur Abstimmung vorgelegt: „Ist es akzeptabel, dass die Exekutiv-Ausschüsse der Divisionen, falls sie es für ihre Felder für angemessen halten, die Möglichkeit schaffen, dass Frauen fürs Predigtamt eingesegnet werden?“
  In Diskussionsbeiträgen, die aufgrund der vielen Wortmeldungen auf zwei Minuten pro Redner beschränkt wurden, konnten die Delegierten ihre Meinung an sechs Saalmikrophonen äußern. Befürworter der Frauenordination waren sich einig, dass es sich nicht um eine Frage handelt, die in der Bibel klar angesprochen oder geklärt werde. Es gehe vielmehr um die Anwendung von biblischen Prinzipien in je gegebenen kulturellen Begebenheiten. Gegner der Ordination von Frauen führten Bibelstellen an, die ihrer Meinung nach ausschließlich eine männliche Leiterschaft bezeugten.

Entscheidung

Von den bei der Abstimmung anwesenden 2.363 Delegierten aus 168 Ländern stimmten 58,4 Prozent (1.381) gegen die Ordination, 41,3 Prozent (977) sprachen sich dafür aus. Bereits vor 20 Jahren, anlässlich der 56. Weltsynode in Utrecht/Niederlande, stimmte das Kirchenparlament auf weltweiter Ebene mit 1.481 Nein- und 673 Ja-Stimmen deutlich gegen die Frauenordination.

Regionale Kirchenleitungen in den USA und Europa haben bereits Frauen ordiniert
Trotz der ablehnenden Haltung der Weltkirche bestehen bereits in folgenden Ländern Beschlüsse zur Ordinationen adventistischer Pastorinnen auf regionaler Ebene: Dänemark, Deutschland, Niederlande, Norwegen und Vereinigte Staaten von Amerika.

Andere Kirchen
Die Ordination von Frauen zu Geistlichen wird auch von der römisch-katholischen Kirche abgelehnt. Alle im Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) vertretenen orthodoxen Kirchen akzeptieren sie ebenfalls nicht; dagegen wird sie von mehr als der Hälfte der Mitgliedskirchen des ÖRK praktiziert. Nach Angaben von „ideaSpektrum“ gibt es in Deutschland ebenfalls keine Frauenordination in der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), den Brüdergemeinden, in Russlanddeutschen Gemeinden und in einzelnen Gemeinschaftsverbänden.


 

Artikel der adventistischen „Glaubensüberzeugungen“ überarbeitet

San Antonio, Texas/USA, 08.07.2010/APD   Die Delegierten der 60. Weltsynode (Generalkonferenz-Vollversammlung) der Siebenten-Tags-Adventisten in San Antonio, Texas/USA, haben Änderungen an einigen der 28 Artikel der „Glaubensüberzeugungen“ der Freikirche vorgenommen. Die meisten Anpassungen waren sprachlicher Natur. Größere Veränderungen gab es bei Artikel 6 „Die Schöpfung“, sowie bei Artikel 18 „Die Gabe der Weissagung“, der die Bedeutung der Schriften der Mitgründerin der Kirche, Ellen Gould White, für die Adventisten beschreibt.
  Laut dem Präsidenten der weltweiten Kirche, Pastor Ted N. C. Wilson, wurde die Kirchenleitung von der Weltsynode 2010 in Atlanta, Georgia/USA, beauftragt, die 28 Artikel der adventistischen „Glaubensüberzeugungen“ sprachlich durchzusehen und gegebenenfalls Vorschläge für bessere und präzisere Formulierungen zu präsentieren. Die jetzt der Weltsynode vorgelegten Änderungsvorschläge seien nach Angaben von Pastor Artur Stele, einem der sechs Allgemeinen Vizepräsidenten der Weltkirchenleitung, durch viele Gremien und in Konsultation mit allen dreizehn überregionalen Kirchenleitungen (Divisionen) besprochen und vorbereitet worden. Es gehe dabei ausschließlich um sprachliche, nicht aber um inhaltliche Änderungen bisheriger Glaubensvorstellungen, sowie um Vereinheitlichung der Begriffe. So sei auch auf eine inklusive Sprache geachtet worden.

Glaubensartikel 6 „Die Schöpfung“
Größere Eingriffe gab es in der sprachlichen Gestaltung von Artikel 6 „Die Schöpfung“. Eingefügt wurde die Formulierung, dass Gott die Erde in „einer jungen sechs-Tage-Schöpfung“ geschaffen habe. Weiter wurde klargestellt, dass der Sabbat ein Erinnerungszeichen des Werkes Gottes sei, das in „sechs buchstäblichen Tagen“ ausgeführt und vollendet wurde, „welche gemeinsam mit dem Sabbat die gleiche Zeiteinheit bilden, die wir heute als eine Woche bezeichnen“.

  Für Adventisten hat der biblische Bericht der Schöpfung eine besonders hohe Bedeutung. Die wöchentliche Feier des Sabbats (Samstag) wird in den Zehn Geboten mit der Einsetzung des siebten Tages bei der Schöpfung begründet. Ferner werden wesentliche Glaubenslehren mit dem Schöpferhandeln Gottes verknüpft. So mache das Erlösungshandeln Jesu Christi nur auf dem Hintergrund Sinn, dass es auch eine Erschaffung und einen Sündenfall des Menschen gegeben habe, betonte Holger Teubert, stellvertretender Mediensprecher der Freikirche in Deutschland.

Glaubensartikel 18 „Die Gabe der Weissagung“
Viel diskutiert wurde die vorgeschlagene Änderung des Artikels 18 „Die Gabe der Weissagung“. Er beschreibt die Bedeutung der Schriften der Mitgründerin der Siebenten-Tags-Adventisten, Ellen Gould White, für die Adventisten. Der Änderungsvorschlag sieht eine klarere Formulierung der Unterscheidung der Rolle der Bibel und den, nach adventistischem Verständnis, prophetischen Schriften von Ellen White vor.
  In der bisherigen Fassung von 1980 hieß es: „Ihre Schriften sind eine fortwirkende, bevollmächtigte Quelle der Wahrheit“. Nach Lothar Wilhelm, ehemaliger Präsident der adventistischen Kirchenregion Nordrhein-Westfalen, sei diese Formulierung missverständlich: „Weil Christen im Allgemeinen die Bibel als die ‚Quelle der Wahrheit’ betrachten, konnte durch diese Formulierung der Eindruck entstehen, dass Adventisten das Schrifttum Ellen Whites der Bibel gleichstellen. Wir glauben aber nicht an eine solche Gleichstellung. Sie wäre im Widerspruch zur Präambel und zu Artikel 1 der Glaubenspunkte“. Der neu formulierte Satz lautet: „Ihre Schriften sprechen mit prophetischer Autorität und geben Trost, Führung, Unterweisung und Zurechtweisung für die Gemeinde.“ Diese vorgeschlagene Textänderung wurde mit überwältigender Mehrheit von den Delegierten in San Antonio angenommen.

Rolle und Verständnis der adventistischen „Glaubensüberzeugungen“

In der verhältnismäßig kurzen Geschichte der adventistischen Kirche (offizielle Gründung im Jahr 1863) seien die Glaubensartikel häufig und stark verändert worden, so Wilhelm. Das zeige, dass sie nicht als ein unveränderliches Glaubensbekenntnis (Credo) anzusehen seien, mit dem die biblische Wahrheit ein für alle Mal erfasst werden solle. Die Glaubenspunkte sollen Außenstehenden eine Vorstellung von dem vermitteln, was Adventisten glauben, und Gemeindemitgliedern und Pastoren die Lehrpunkte für den Bibelunterricht zur Taufe vorgeben. „Richtschnur für den Glauben sind nicht formulierte Lehrsätze, sondern ist das ganze Wort Gottes“, betonte Wilhelm.
  Siebenten-Tags-Adventisten unterscheiden zwischen den Lehren des Wortes Gottes und ihrem Verständnis dieser biblischen Lehren: „Niemand sollte das, was er aus dem Wort Gottes verstanden hat, für die ganze biblische Wahrheit halten“, so Lothar Wilhelm. Mit tieferem Verständnis der biblischen Wahrheit müssten auch die Formulierungen geändert werden. Dies entspreche der Präambel der „Glaubensüberzeugungen“.
(Die bisherige Formulierung der adventistischen „Glaubensüberzeugungen“ - inklusive Präambel:
http://www.adventisten.de/ueber-uns/unser-glaube/unsere-glaubenspunkte/)


 

Ted N. C. Wilson als Weltkirchenleiter der Adventisten wiedergewählt

San Antonio, Texas/USA, 03.07.2015/APD   Die Delegierten der vom 2. bis 11. Juli in San Antonio, Texas/USA, tagenden 60. Weltsynode (Generalkonferenz-Vollversammlung) der Kirche der Siebenten-Tags-Adventisten haben den US-amerikanischen Pastor Ted N. C. Wilson (65) für eine weitere fünfjährige Amtszeit wiedergewählt. Er ist oberster Repräsentant der weltweit 18,5 Millionen erwachsen getauften Siebenten-Tags-Adventisten in 215 Ländern und Territorien.
  Die anwesenden Delegierten wählten Pastor Ted N. C. Wilson für die nächsten fünf Jahre auf Vorschlag des 252-köpfigen Nominierungsausschusses zum Präsidenten der adventistischen Generalkonferenz (Weltkirchenleitung). Die alle fünf Jahre stattfindende Weltsynode ist das oberste Entscheidungsgremium der evangelischen Freikirche.
  Als Pastor begann Wilson seinen Dienst 1974 in New York. Von 1976 bis 1981 war er in der dortigen adventistischen Kirchenleitung Abteilungsleiter. Anschließend wirkte er bis 1990 zunächst als Abteilungsdirektor und dann als Generalsekretär der westafrikanischen Kirchenleitung der Adventisten mit Sitz in Abidjan/Elfenbeinküste. 1990 kam er als assoziierter Sekretär zur Weltkirchenleitung nach Silver Spring, Maryland/USA. Zwei Jahre später wurde Wilson nach Moskau als Präsident der Siebenten-Tags-Adventisten in der ehemaligen Sowjetunion berufen. 1996 kehrte er in die USA als Geschäftsführer des adventistischen Review and Herald Verlagshauses in Hagerstown/Maryland zurück. Während der Weltsynode 2000 in Toronto/Kanada wählten die Delegierten Ted Wilson zu einem der Vizepräsidenten der Generalkonferenz. Sein Vater, Neal C. Wilson, war von 1979 bis 1990 Generalkonferenz-Präsident.
  Pastor Ted Wilson ist mit Nancy Louise Vollmer, einer Physiotherapeutin, verheiratet, sie haben drei erwachsene Kinder. An der adventistischen Andrews Universität in Berrien Springs, Michigan/USA, erlangte Wilson den akademischen Grad Master of Divinity (MDiv) in Theologie und an der Loma Linda Universität in Kalifornien den Master of Science (MSc) im Gesundheitswesen. An der New York University promovierte er in Philosophie mit einer Arbeit über Religionspädagogik.

(Ein Rückblick auf seine erste Amtszeit gibt der veröffentlichte Bericht des adventistischen Weltkirchenpräsidenten in Englisch: http://ow.ly/P7no4)

Als die Generalkonferenz 1863 in Battle Creek, Michigan/USA, gegründet wurde, gehörten ihr sechs regionale Kirchenleitungen (Vereinigungen) mit 125 Gemeinden, 30 Pastoren und 3.500 Mitgliedern an, die alle in den Vereinigten Staaten lebten. Heute wohnen nur noch knapp sechs Prozent der weltweit 18,5 Millionen Mitglieder in Nordamerika. Die meisten sind in Afrika (rund 7 Millionen) und Lateinamerika (rund 6 Millionen), gefolgt von Asien (rund 3,5 Millionen), Nordamerika (1,2 Millionen), Australien/Ozeanien (429.000) und Europa (378.000). Das hat auch Auswirkungen auf die Zusammensetzung der Delegierten bei der Weltsynode in San Antonio.

 


 

60. Adventistische Weltsynode in San Antonio, USA, eröffnet


San Antonio, Texas/USA, 03.07.2015/APD   Am 2. Juli eröffnete Pastor Lowell Cooper, einer der neun Vizepräsidenten der evangelischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten, in San Antonio, Texas/USA, die 60. Weltsynode (Generalkonferenz-Vollversammlung). Die erwarteten 2.566 Delegierten aus rund 170 Ländern der Welt werden in den Geschäftssitzungen bis 11. Juli die Weltkirchenleitung sowie die dreizehn überregionalen Kirchenleitungen (Divisionen) wählen und über Änderungsanträge bei der Formulierung einiger der 28 Glaubensüberzeugungen sowie der Gemeindeordnung abstimmen.
  Rebeca C. F. Baquero, Projektmanagerin des Bürgermeisters von San Antonio, überbrachte Grußworte. Der Kongress sei die längste und größte Konferenz, die je in San Antoni stattgefunden habe, so Baquero. An den beiden Wochenenden werden bis zu 65.000 Personen erwartet.
  In einer der ersten Abstimmungen, die mit Abstimmungskarten durchgeführt wurde, sind 35 neue regionale Kirchenleitungen (Unionen) in die weltweite adventistische Kirchenstruktur aufgenommen worden.
  Ferner wurde das Ernennungsgremium mit 252 Mitgliedern, 218 Männer und 34 Frauen, gewählt. Es wird der Synode die Namen für die Weltkirchenleitung zur Wahl vorschlagen.
  Die elektronischen Abstimmungsgeräte, die das erste Mal bei einer Weltsynode eingesetzt wurden und gegenüber den Abstimmungen mit Karten den Vorteil haben, dass anonym abgestimmt werden kann, funktionierten bis zur Nachmittagssitzung nicht wie gewünscht. Die ordnungsgemäße Funktion soll noch verifiziert werden.
  Am Abend gab Pastor Ted Wilson, Weltkirchenpräsident, Einblicke in verschiedene missionarische Initiativen und Gemeindeaufbau-Programme auf der ganzen Welt: „Erweckung und Reformation“, Mission in Großstädten mit dem Pilotprojekt 2013 in New York, Gesundheits- und Lebensstilkurse sowie Jugendprojekte.
(Veröffentlichter Bericht des adventistischen Weltkirchenpräsidenten in Englisch: http://ow.ly/P7no4)


 

Links:

 

http://spectrummagazine.org

 

http://www.apd.info

 

http://www.advent-verlag.de


Offizielle Seite der 60. Generalkonferenz der Siebenten-Tags-Adventisten (engl.)

 

Hope Channel International: hopetv.org

 

 


 

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